Warum ich APS-C nicht mag

Nun, der Titel mag etwas ketzerisch sein und viele mögen über die nun folgenden Aussagen die Nase rümpfen, aber ich möchte an dieser Stelle einmal aufzeigen, warum ich es für sinnfrei halte, an APS-C – und im übrigen auch an mFT – festzuhalten.

Klar ist, daß kleinere Sensoren ihre Daseinsberechtigung haben und hatten – aber warum ist dem so?
Nun, sie sind kleiner. Das bedeutet, man bekommt mehr raus bei der Produktion und kann Kameras (vermeintlich) günstiger verkaufen. Zum anderen werden (vermeintlich) die Kameras kleiner, flexibler und man spart auch hier Geld, Transportkosten, Lagerhaltung, Material etc pp.
Linsen für kleinere Sensoren sind kleiner und günstiger… usw.

Ein jeder wird heute sagen: ist doch egal, denn die Bildqualität ist sowieso überall gleich.

Jein.

Es ist Fakt – und daran läßt sich nun mal aufgrund allgemein gültiger physikalischer Regeln im Universum nichts ändern – daß größere Sensoren größere Pixel ermöglichen, mehr Licht einfangen, ein höheres Freistellungspotenzial haben und somit bei entsprechender Produktgüte am Ende immer die höhere Bildqualität liefern zu einem vergleichbaren kleineren Sensor.

Dem Anwender bürdet man nebenbei die Umrechnung auf das Kleinbildformat auf (das nunmal der Standard ist), zwingt ihn aufgrund vermeintlicher Einsparmöglichkeiten zur Akzeptanz eines höheren Bildrauschens bei höheren f- bzw. t-Werten. Denn – ja – auch die Lichtstärke muß man streng genommen umrechnen.

20140504-185444.jpg
(Bildquelle: de.Wikipedia.org)

Wenn man die einen kleineren Sensor günstiger verkauft, kann man logischerweise, ohne mit Gegenwehr zu rechnen, die größeren um einiges teuere verkaufen – man hat also eine Schiene, die vermeintlich günstig ist – was sie aber eben nicht ist. Denn ein Unternehmen wäre relativ dusslig, wenn es nicht aus jeder sich bietenden Situation versucht, das meiste Kapital schlagen zu können.
In dem Moment, in dem Kameras mit APS-C-Sensor für 1.500 Euro pro Stück verkauft werden, kann man Kameras mit Vollformatsensor gut für das doppelte verkaufen. Schließlich ist der Sensor ja auch fast doppelt so groß.
Kameras und Objektive sind idR recht preisstabil, sofern sie einige Zeit ohne Nachfolger auf dem Markt bleiben.

Betrachtet man Einführungspreise und Endpreise kurz vor der Veröffentlichung eines Nachfolgers, darf man sich durchaus die Frage stellen: wenn jetzt noch Gewinn gemacht wird – und zwar ausreichend – warum war das Ding am Anfang so teuer?
Nun, das ist alles legitim. Und natürlich verfeinern und verbessern sich im Laufe eines Produktzyklus die Fertigungsprozesse usw. sodaß Produkte günstiger angeboten werden können bei etwa gleicher Marge.

Was aber wären, wenn man endlich nur wieder Kleinbildsensoren produzieren würde?
Je mehr man von einem Produkt herstellt, desto günstiger wird es in der Herstellung, wenn entsprechende Absätze generiert werden können.
Die Nachfrage wäre die gleiche, wenn nicht sogar höher. Zudem wäre man nicht mehr dazu gezwungen, verschiedene Produktlinien mit verschiedenen Fertigungsprozessen zu betreiben. Nun, ich bin kein Betriebswirtschaftler und auch kein Vorstand eines Kameraproduzenten – aber mir leuchten viele Dinge in bezug auf die kleinen Sensoren nicht mehr ein.
Klar, jemand der bislang nur mFT und APS-C hergestellt hat, müßte erst einmal relativ teuer umrüsten. Aber wenn der Markt ohnehin nur nach dem einen Produkt verlangt (Mittelformat und größeres lasse ich erst einmal bewußt außer Betracht), kann das kaum ein Hinderungsgrund sein. Und eine eigene Sensorentwicklung haben nur noch wenige. Teuer wird ggf nur die Entwicklung neuer Linsen und deren Etablierung, vor allem, weil das erst einmal dauert. Das ist immer so bei der Einführung eines neuen Systems.

Interessant ist doch aber, wenn man sich einmal Sony als Beispiel anschaut. Die haben zwar auch APS-C-Kameras im Sortiment – im Grunde sind das aber nur noch 2 Stück. A-Mount stirbt mittelfristig aus, da muß man sich nichts vormachen; und ansonsten sind nur die A6300 und die A5300 aktuell – der Rest läuft ebenfalls aus.
Beim Kleinbild sieht es anders aus: da werden die alten A7-Modelle als Einsteigerkameras nach wie vor produziert und finden reißenden Absatz neben den teureren Profimodellen. Die Kameras sind allesamt im Grunde genauso groß wie eine Olympus und mit Sicherheit nicht teurer in der Herstellung.
Und wenn ich mir dann anschaue, was Fujifilm und Olympus für ihre Kameras verlangen, wird mir schwindlig. Natürlich das tolle Geräte mit genialen Features etc pp – aber… mal ehrlich: sind sie das wert? Ich denke nicht. Freilich ist das oft auch eine persönliche Frage: ist sie mir das wert? Aber am Ende ist es einfach so, daß sie wissen, daß eine Vollformatkamera eben zu X Euro kostet, also können sie sich trauen bis Y Euro zu verlangen. Gäbe es (praktisch) nur noch Kleinbildkameras für die Segmente Einsteiger, Enthusiasten und Profis – so wie es früher zu Filmzeiten einmal war – könnte man sich auf die Herstellung und Entwicklung verschiedener Modelle konzentrieren, die vielleicht irgendwann einmal mehr Sinn ergeben, als es heute der Fall ist.

Und auch den Drittherstellern von Objektiven und sonstigem Zubehör wäre damit geholfen.

Heutzutage gibt es eigentlich – von Ausnahmen abgesehen – kaum noch schlechte Kameras und kaum noch schlechte Objektive. Ich meine damit WIRKLICH schlecht. Und somit ist es in meinen Augen erst recht Zeit, mit der Produktion von kleinen Sensoren (für Wechselobjektivkameras) aufzuhören.

Übersicht: Vollformat-Objektive für Sonys E-Mount

Anbei eine kleine Übersicht, der bislang verfügbaren Objektive für Sonys E-Bajonett. Seit Erscheinen der ersten A7-Kamera hat sich hier in der Tat einiges getan (Stand 10/15).

1: Sony
FE 24 – 240 mm F3,5 – 6,3 OSS (SEL24240)
FE 28 mm F2 (SEL28F20 / SEL28F20FEC / SEL28F20UWC)
Makro G OSS mit FE 90 mm F2.8 (SEL90M28G)
FE PZ 28-135 mm F4 G OSS (SELP28135G)
FE 70–200 mm F4 G OSS (SEL70200G)
FE 28–70 mm F 3,5–5,6 OSS (SEL2870)

Das 28-70mm ist das (nur) bei der A7/A7 II mitgelieferte Kit-Objektiv; beim 28mm sind die beiden erhältlichen UWW-Konverter mit aufgeführt.

2: Sony/Zeiss
Distagon T* FE 35 mm F1,4 ZA (SEL35F14Z)
Vario-Tessar® T* FE 16-35 mm F4 ZA OSS (SEL1635Z)
Vario-Tessar® T* FE 24–70 mm F4 ZA OSS (SEL2470Z)
Sonnar® T* FE 35 mm F2,8 ZA (SEL35F28Z)
Sonnar® T* FE 55 mm F1,8 ZA (SEL55F18Z)

Zeiss:
Batis Distagon 25 mm F2 (AF)
Batis Sonnar 85 mm F1.8 (AF)
Loxia Biogon 35 mm F2 (manuell)
Loxia Planar 50 mm F2 (manuell)

Zhongyi:
Mitakon 50 mm F0.95 (manuell)
Mitakon 85 mm F1.2 (manuell)

Rokinon/Samyang:
Samyang/Rokinon 14 mm F2.8 (manuell)
Samyang/Rokinon 24 mm F1.4 (manuell)
Samyang/Rokinon 35 mm F1.4 (manuell)
Samyang/Rokinon 50 mm F1.4 (manuell)
Samyang/Rokinon 85 mm F1.4 (manuell)
Samyang/Rokinon 100 mm F2.8 Macro (manuell)
Samyang/Rokinon 135 mm F2.0 (manuell)

Venus Optics:
Laowa 15 mm F4 Macro (manuell)

Lensbaby:
Velvet 56 mm F1.6 (manuell)

Meyer Optik Görlitz:
Trioplan 100 mm F2.8 (manuell)

Macht zusammen 27 Objektive für Sonys E-Mount Vollformat, die nativ angeschlossen werden können, also ohne Adapter.

Nikon: Gerücht über neue spiegellose Vollformatkamera

Wie auf nikonrumors.com zu lesen ist, arbeitet Nikon angeblich an einer spiegellosen Vollformatkamera. Das alleine ist nicht die pure Überraschung, wenn auch nicht wirklich zeitnah damit zu rechnen war (die großen zwei setzen ja nach wie vor stur auf die DSLR-Technik) – aber, die in der Tat große Überraschung ist der zweite Bestandteil dieses Gerüchtes: die Kamera soll ein normales F-Bajonett haben.

Das ist bemerkenswert. Denn: die Bajonette der Spiegelreflexkameras sind mit Ihrem Auflagemaß eigentlich nicht für spiegellose Systeme geeignet, weil die Objektive auch für einen bestimmten Abstand von Linsen und Sensor gerechnet sind. Die neue Nikon müßte also eigentlich genauso dick sein, wie eine herkömmliche Spiegelreflex… ob das einen Sinn ergibt…?

Die Kamera soll jedoch genauso klein sein, wie eine Olympus E-M1 und keinen elektronischen Sucher besitzen. Als möglicher Vorstellungszeitraum wird Ende 2015/Anfang 2016 genannt.

Sony-Gerüchte: Vorstellung neuer Kameras im April und Mai

War ja klar… sobald ich sage, daß es neue Ankündigungen von Sony im März/April gibt, wird es April/Mai 😀

Also: via Sonyalpharumors.com wird berichtet, daß Sony im April und ggf noch einmal im Mai neue Kameras vorstellen wird. Zwei Vollformatkameras sind auf jeden Fall dabei – eine davon sei auf jeden Fall eine E-Mount-Kamera. Ob nun im April nur eine oder beide und dann im Mai noch mehr vorgestellt werden, ist weiterhin unklar.

Auch soll es so sein, daß es sich um eine „weiche Vorstellung“ handelt, also keinerlei Testmuster gleichzeitig an bestimmte Magazine, Blogger oder auch Photographen gehen, die dann publikumswirksam gleich ein paar Reviews raushauen.

Es heißt also weiterhin: abwarten und Tee trinken…

Zu Rekapitulation: Sony-User warten auf (oder hoffen auf):

A7000, A5, A7r II, A7s II, A9, A99 II

Kommentar:

Ich glaube mittlerweile, daß es keine A9 geben wird, sondern daß die A7r II diese Rolle übernehmen wird. Auch glaube ich irgendwie nicht an eine A5 – das sind einfach zu viele Modelle mit zu kleinen Preisunterschieden oder zu vielen unterschiedlichen Merkmalen. Ich finde schon die Reihe A5100, A6000, A7000 überflüssig. Eine A5100 ohne Sucher und eine A6000 mit Sucher – das reicht doch… Eine A7000… die hat dann eben  noch 4K – wow… Eine A5 – wozu? Eine 800/900-Euro Vollformatkamera ist zwar was tollen, aber es gibt doch schon drei Modelle für alle möglichen Käuferschichten. Eine abgespeckte A5… vielleicht auch ohne Sucher…? Hmmm… na, ich weiß nicht recht.

Kleinbild-äquivalente Brennweiten bei 50mm

In diesem kurzen Beitrag möchte ich aufzeigen, welche Brennweiten bei welchen Sensorgrößen benutzt werden müssen, um die kleinbildäquivalente Brennweite von 50mm zu erreichen (Standardbrennweite bzw. ungefähres Sichtfeld des menschlichen Auges.

Das sogenannte Kleinbildformat ist aus dem 35mm-Film entstanden. Sowohl in der Photographie, als auch im Film/Kino hat sich dieses Format über die Jahre zum meistverwendeten und damit zum Standardformat entwickelt.
Aus diesem Grund werden heute im Grunde sämtliche anderen Formate mit diesem verglichen.

Das Kleinbild-/Filmformat lebt heute in den sog. Vollformatsensoren weiter. Kleinere oder größere Sensoren werden dann mit dem sog. „Crop-Factor“ angegeben, also einem Beschnittfaktor in Relation zum Vollformat.

APS-Sensoren sind bspw. kleiner als Vollformatsensoren; Mittelformatsensoren sind hingegen größer.

Ein 50mm-Objektiv bildet also an einem kleineren Sensor einen engeren Bildausschnitt ab. Die Aufnahme wirkt dadurch im Ergebnis größer bzw. „gezoomt“.
Nimmt man den gängigen Vergrößerungsfaktor von APS-C als Basis (Crop-Faktor x1,5), dann ergibt sich aus einer 50mm Festbrennweite, die für Vollformatkameras konzipiert wurde rein rechnerisch eine 75mm Brennweite. Es werden also die Ränder vom Sensor abgeschnitten.

Umgekehrt wäre es, schraubt man eine Kleinbildlinse an eine Mittelformatkamera. Dann beträgt der Umrechnungsfaktor (gerundet) 0,6. Also wird aus den 50mm am Mittelformat ein 30mm-Objektiv, wobei aber nur in der Bildmitte abgebildet wird und am Rand schwarze Ränder zu sehen sind.

Der Massenmarkt wird heute von vielen Sensorgrößen unterhalb des Vollformats dominiert, weil die Sensoren kleiner und damit günstiger in der Herstellung sind. Dennoch muß man noch immer umrechnen, will man Gewißheit haben, ob man z. B. nun tatsächlich den Standardblickwinkel hat.

Zu allem Überfluß gibt es dann auch noch zwei verschiedene APS-C-Größen, denn Canon schert aus und hat seine Sensoren in diesem Format noch kleiner gemacht mit einem Cropfaktor von 1,6.

Unterhalb von APS-C liegt der Micro Four Thirds-Standard oder kurz MFT, der sich des Bildverhältnisses 4:3 bedient (wie alte Röhrenfernseher). Ich persönlich empfinde dieses Bildformat als relativ unharmonisch. Das Vollformat hat ein Seitenverhältnis von 5:3. Am angenehmsten wird oft 16:10 zu empfunden, das – o Wunder – dem Goldenen Schnitt entspricht.
MFT hat einen Crop-Faktor von 2. Ein 50mm-Vollformatobjektiv funktioniert an einer solchen Kamera (bspw. einer OM-D von Olympus) also wie ein 100mm Teleobjektiv.
Möchte man hier ein dem 50er entsprechendes Objektiv einsetzen, muß man zu einer Linse mit 25mm greifen, eine Brennweite, die am Vollformat schon stark weitwinklig wäre.
Bei APS-C muß man 33,3mm wählen – eine solche Brennweite gibt es aber natürlich nicht. Meistens sind es 30mm oder 35mm.

Heutzutage muß man also ziemlich aufpassen beim Objektivkauf und sich mit den unterschiedlichen Bezeichnungen vertraut machen.
Bei Olympus und Fujifilm gibt es bislang fast nur MFT- oder APS-C-Kameras, da kann man bei den Objektiven beinahe ohne nachzudenken zugreifen und muß nur noch umrechnen.
Bei Kameraherstellern, die aber mehrere Formate im Angebot haben, ist das bisweilen schon verwirrend, erst recht, wenn dazu noch unterschiedliche Bajonette kommen (z. B. Sony, Nikon und Canon).
Vollformatlinsen passen idR an die kleineren Sensoren, aber nicht umgekehrt (z. B. Canon EF und EF-S).
Bei Sony gibt es dann noch zwei Bajonette und jeweils zwei Sensorgrößen. Viel Raum für Fehlkäufe (A-Bajonett, E-Bajonett, FE-Linsen, DT-Objektive…)

Die derzeitigen iPhones entsprechen übrigens einer Brennweite von kleinbildäquivalenten 35mm bei einem Crop-Faktor von 7,6 oder sowas. Es handelt sich also um einen geradzu winzigen Chip.

Zu beachten ist: bereits APS-S-Sensoren gelten heute als „groß“, sind aber nur halb so groß wie Vollformatsensoren. Das bedeutet, sie haben oft ein schlechteres Rauschverhalten, einen geringeren Dynamikumfang, haben geringeres Freistellungspotenzial usw.
Dagegen sind Vollformatsensoren nur halb so groß wie Mittelformatsensoren. Letztere sind aber in der Tat schweineteuer und zwar nach wie vor ein Standard, aber bei weitem nicht so verbreitet, wie die anderen.
MFT ist wiederum deutlich kleiner als APS-C… usw…
Jede Kamera und jeder Formfaktor hat seine Einsatzgebiete, sowie Vor- und Nachteile.

Pentax Vollformat – das sollen die Spezifikationen sein

TYPE : Digital SLR Camera
SENSOR : 36 Megapixel CMOS Full frame without lowpass filter
FRAME: Pentax KAF3 with stainless steel bayonet
SYSTEM APPROACH : SAFOX XI with phase detection with 27 pts (25 in cross and 3 of f2.8 )
VISOR : pentaprism Coverage: 100 % LCD
DISPLAY: 3.2 „TFT swing
EMBEDDED FLASH : No
EXTERNAL FLASH : Zapada (P- TTL ) high-speed sync and wireless compatible with Pentax flashes – take X -sync
STORAGE : 2 SDXC
STABILIZATION : Sensor system with reduced movement and rotation compensation system ( 3.5EV TBD)
MEASURING SYSTEM LIGHT : TTL using a 86000 pixels RGB sensor
ISO Sensitivity : 100-102,400

Quelle: photorumors.com

Pentax bringt neue Vollformat-Kamera

Pentax hat heute angekündigt, eine neue Vollformatkamera auf den Markt zu bringen. Name und Spezifikationen sind noch unbekannt – unken kann man, daß hier vielleicht auch der neue Sony-Sensor mit 46+ Megapixel am Werk sein wird, denn auch andere Modelle sind mit Sony-Sensoren ausgerüstet.

Und so sieht sie aus…

cp_reference_product
Bildquelle: Ricoh Imaging Japan

Sorry Pentaxianer, aber die is… in meinen Augen… ziemlich häßlich. Aber wichtig ist letztlich, was hinten raus kommt 😀
Is aber freilich Geschmackssache. Also das Aussehen, nicht das, was hinten rauskommt… ääh…

Sony-Gerücht: supergünstige A5 soll kommen – Vollformat im NEX-Gewand für knapp 800 Euro

Sonyalpharumors.com meldet heute, daß demnächst eine spektakuläre Ankündigung geben könnte:
Eine Sony Alpha A5 – Größe wie eine A6000, aber mit Vollformatsensor und inkl. Kit-Objektiv für geradezu lachhafte 800 Euro.

Ob dies nun auch die A7000 sein könnte…? Wer weiß?

Sony hat wohl schon seit 2013 solch ein Patent in der Schublade – und Fakt ist: eine solche Kamera würde den Markt endgültig revolutionieren und in Richtung Systemkamera katapultieren.

Sony A5?

Sony A5?


Bildquelle: Sonyalpharumors.com

Ich brauche nur in meinen eigenen Überlegungen kramen:
Derzeit schwebt mir vor, mein Equipment entweder um eine A6000 oder eine A7 II zu erweitern (bzw. den Februar abzuwarten, ob eine A7000 und/oder eine A9 kommen wird und zu welchen Preisen). Denn ich suche einerseits eine kleine und leichte Kamera, die ich immer dabei haben und in der Hosen- und/oder Jackentasche tragen kann; andererseits möchte ich auf Vollformat-E-Mount-Zug aufspringen – einmal, um eine VF-Backup-Kamera zu haben und einmal, weil es einfach an der Zeit ist.
Beides wäre derzeit einfach zu teuer. Die A7 (II) ist zwar auch recht klein – aber immer noch voluminöser als eine A6000 und eher nicht „pocketable“. Ich könnte aber meine Vollformatlinsen adaptieren, was wiederum an der A6000 zwar auch geht, aber eben nicht im Vollformat. Für Street brauche ich die A6000 mit ihrem Superman-Fokus, aber andererseits… etc etc etc…

Eine A5 – oder wie auch immer sie heißen mag – würde perfekt in diese Lücke passen (je nachdem, wie sie letztlich ausgestattet sein sollte), auch wenn sie keinen für mich so wichtigen Sucher haben sollte.

800 Euro wären jedenfalls eine unglaubliche Kampfansage. Und ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, daß dieser Preis realisiert werden kann, ohne eine A6000/A7000 massiv im Preis zu senken und sie damit eigentlich sinnlos herabzuwürdigen. Andererseits ist eine A7 (nicht die Mark II) streckenweise schon für recht günstige 1.100 Euro zu haben (ca.).

Das Gerücht wurde von Sonyalpharumors.com allerdings auch als „SR2“ eingestuft – also noch als recht unwahrscheinlich, da es sich um ein Gerücht von einer unbekannten Quelle handelt.

Da Sony aber bereits an solch einem Patent gearbeitet hatte… und da Sony gerade massiv in den Markt vorrückt… klingt das ganze nicht wirklich abstrus, sondern durchaus plausibel.

Warten wir es ab. Spannende Sache.

Sony A7mII in Deutschland vorbestellbar

Seit heute ist die neue Sony Alpha A7 Mark II bei Amazon Deutschland vorbestellbar.

Die Kamera soll ab dem 15.01.2015 erhältlich sein und EUR 1.799,- kosten (Body only) bzw. EUR 2.099,- mit dem neuen 28-70mm.

Zum Angebot kommt man über den folgenden Link:

Sony ILCE-7M2 Alpha 7 II Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,62 cm (3 Zoll) LC-Display, Full HD Videofunktion (XAVC S, AVCHD), Vollformat Exmor CMOS Sensor) schwarz

Sony A7 Mark II: Zusammenfassung der wichtigsten Features

Sony-a7-II-LCD-screen
Bildquelle: Photorumors.com

1) 30% schnellerer Autofokus ggü der A7
2) 24,3 MP EXMOR CMOS Sensor mit 5-Achsen-Bildstabilisierung
3) Auslöser jetzt wieder weiter vorne auf dem Handgriff
4) Bildstabilisierung ermöglicht eine Verlängerung der Belichtungszeit um bis zu 4,5 Blenden
5) Wird ein Objektiv mit OSS angebracht, arbeiten beide Stabilisierungssysteme zusammen
6) 5-Achsen-Stabiliserung arbeitet auch mit Adaptern und Fremdobjektiven
7) 117 Phasen- und 25 Kontrast-Autofokuspunkte
8) Neben des bekannten Videofähigkeiten der A7, kommen noch Aufnahmen in XAVC-S hinzu
9) Bildstabilisierung funktioniert auch voll bei Video
10) Alle C-Tasten, lassen sich mit insg. 56 Funktionen belegen
11) Das schwenkbare (leider nicht drehbare) Display zeigt auch bei Sonnenlicht klare Bilder
12) Display-Auflösung: 2,36 Millionen Bildpunkte
13) WiFi und NFC sind mit an Board; GPS leider nicht
14) Kosten: EUR 1.799,- für das Gehäuse; EUR 2.099,- mit Kit-Objektiv SEL 28-70mm FE
15) Etwas schwerer als die A7
16) Etwas größer als die A7
17) Akku hält länger
18) Verfügbarkeit: ab Dezember 2014

Abschließend noch einige Bilder zum Größenvergleich mit der „alten“ A7 (Quelle: SAR):

Bildschirmfoto-2014-11-20-um-16.50.36

Bildschirmfoto-2014-11-20-um-16.50.51

Bildschirmfoto-2014-11-20-um-16.51.00

Sony Alpha 7B Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) schwarz