Gerücht: Nikon kauft Samsungs NX-Sparte

Wie heute auf mirrorlessrumors.com zu lesen ist, plant Nikon (gerüchteweise) Samsungs gestrauchelte NX-Kamera-Sparte zu übernehmen. Samsung stellt seit einiger Zeit peu a peu in allen möglichen Ländern sein Kamerageschäft ein. Für Nikon wäre das freilich eine richtige und wichtige Übernahmen, um auf dem ständig wachsenden Markt der spiegellosen Systemkameras endlich ernsthaft Fuß fassen zu können, denn sowohl Nikon, als auch Canon glänzen in diesem immer mehr an Bedeutung erlangenden Segment derzeit mit peinlicher Abwesenheit.

Die Samsung-Sensoren sind – soweit mir bekannt – „back-side-illuminated“, wie auch Sonys jüngste Sproß in der A7r II und gelten gemeinhin als sehr gute Sensoren. Man mag mich (in den Kommentaren) korrigieren, aber ich glaube, bislang gibt es einen Vollformat-Sensor von Samsung; für Nikon besteht hier also zumindest die Chance, sich auf Anhieb im APS-C-Segment von Sony zu lösen, oder aber gleich einen Vollformat-Sensor mit der eingekauften Technik zu entwickeln, der dann in den kommenden Modellen D5/D5s, 8xx etc Verwendung finden könnte.

Und so belebt vielleicht die Konkurrenz wieder ein wenig das Geschäft.

Aber: bislang sind das alles Unkenrufe, es scheint aber ziemlich sicher zu sein.

Canon: Übernahme von Sigma geplant?

Canon scheint an einer Übernahme von Sigma interessiert zu sein. Angeblich habe man bereits zweimal ein Angebot abgegeben und befinde sich derzeit in ernsthaften Verhandlungen.

Gerücht? Wahrheit? Wer weiß…?

Sollte das wahr sein, währe es für uns Kunden und Endanwender ziemlich beschissen. Damit wäre ein großer Konkurrent weg vom Markt, der gerade in jüngster Zeit gezeigt hat, daß man auch sehr gute und hochwertige Optiken anbieten kann, ohne gleich Unsummen von Geld dafür zu verlangen (@ Zeiss, @Sony, @Nikon @Canon: in your face!!).

Ich glaube aber eher, daß das ein blödes Gerücht ist. Ich hoffe es jedenfalls.

Quelle

Paukenschlag!! Apple kauft Sony


Die IT-Branche hat ihre nächste Sensation. Laut übereinstimmenden Berichten auf diversen IT- und Wirtschaftsseiten, haben Apple und Sony heute morgen in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt, daß Apple bereits zum dritten Quartal dieses Jahres den Multimediakonzern Sony übernehmen wird.

Sony – seines Zeichens Schöpfer von Fernsehern, Kameras, Mobiltelefonen, aber auch Musik- und Filmstudioinhaber bietet Apple somit die einmalige Chance, direkt in noch fehlende Märkte vorzudringen und sich als Konzern weiter und breiter aufzustellen. Sony hat in den letzten Jahren immer mal wieder auf einigen Sektoren geschwächelt und bekommt so einen starken Partner an die Seite gestellt. Vor allem das Sensorgeschäft, die boomende Kamerasparte und der TV-Markt dürften für Apple hier Synergien versprechen.

Als ersten Ausblick auf kommende Produkte (der Apple-Fernseher ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit) konnte man schon ein oder zwei Dinge präsentieren, an denen man in den vergangenen Monaten im Geheimen gewerkelt habe. So sollen iPhones und iPads enger mit TV-Geräten und anderen Sony-Produkten zusammenarbeiten (Airplay + Haushaltsvernetzung) – vor allem aber soll es endlich eine Mittelformatkamera geben, bei welcher das iPhone als Monitor dienen soll. Das Mobiltelefon kann ganz einfach hinten in den Kamerabody eingeklickt werden und sitzt dabei auf einer Art Schlitten, der herausgeklappt und gedreht werden kann. Ferner läßt sich das iPhone mit der neuen (60 MP-Kamera) per WiFi verbinden; zudem sorgt das iPhone-interne GPS-Modul für das automatische Tagging der aufgenommenen JPEG und RAW-Dateien.

Die Firmenzentrale wird weiterhin in Cupertino liegen – aber auch Sonys jetziger Firmenhauptsitz in Tokio wird beibehalten; von dort aus wird der Asienmarkt gelenkt werden.

Auch werden die Logos zusammengeführt: erst der Apfel und dann der bekannte Sony-Schriftzug.

Die Unternehmen passen beide durchaus zusammen. Sowohl Apple, als auch Sony haben sich dem Design verschrieben und der userfreundlichen Funktionalität. Das neue Unternehmen wirft einen Jahresumsatz von ca. 250 bis 300 Milliarden Euro ab. Das ist mehr als so manches Bruttoinlandsprodukt eines Staates.

Der neue Elektronikkonzern produziert damit eine Vielzahl von Produkten:

  • Smartphones
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • A/V-Verstärker
  • MP3-Player
  • Radios
  • Computer
  • Kameras
  • Spielekonsolen
  • Speicherkarten- und Sticks
  • Prozessoren und Sensoren
  • Kino- und TV-Filme
  • Musik

Gerade auch im Hinblick auf Apples Bestreben, über das AppleTV die Film- und Fernsehlandschaft zu revolutionieren, dürfte diese Übernahme das Vorhaben etwas leichter gestalten.

Im Laufe des Tages soll noch eine gemeinsame Pressekonferenz folgen – Näheres dann hier. Zum Kaufpreis haben sich die beiden Konzerne noch nicht geäußert.

PS:
APRIL!! APRIL!! 😀