Auf Tour in Weinheim, Hemsbach und Viernheim

… mit der Fujifilm X-100F.

Auf die Bilder klicken für die Details bei Flickr.

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No. 6

Fujifilm X-100F – erste Eindrücke

Vor einiger Zeit habe ich mir ein neues „Spielzeug“ geleistet, dem ich schon seit langem hinterher hechle. Ich meine damit eine Kamera von Fujifilm aus der X-100-Reihe.
Die X-100F ist die nunmehr vierte Inkarnation dieser „Kompaktkamera“ und bietet, wie auch schon deren Vorgängerinnen, einen ganzen Haufen feine Technik verpackt in ein Retro-Gehäuse mit Festbrennweite.

Einen detaillierten Test spare ich mir, von diesen gibt nun wirklich schon genug im Netz, sowohl in Text-, als auch in Videoform. Man ist sich eigentlich durchweg einig, daß Fujifilm hier ein kleines Meisterstück gelungen ist. Nun, dieser Meinung schließe ich mich gerne an.
Die X100F ist zwar nicht notwendigerweise eine „Hosentaschenkamera“, denn dafür ist die dann doch noch etwas zu groß; sie ist aber klein und kompakt genug, um in einigen Jackentaschen bequem Platz zu finden.
Die Spezifikationen der Kamera findet Ihr hier:
http://www.fujifilm.com/products/digital_cameras/x/fujifilm_x100f/specifications/

Die wichtigsten Eckdaten sind:
– 24MP X-trans III-Sensor im APS-C-Format
– Festbrennweite mit 23mm (entspricht 35mm im Vollformat)
– max. Blendenöffnung von f/2
– Auto-ISO bis 12800
– 1 SD-Karten-Slot
– geräuschlose Aufnahmen bei elektronischem Verschluß

Das kleine Wunderding macht mir bis jetzt unglaublich viel Spaß. Ich habe die Kamera oft einfach nur dabei, um am Start zu sein, wenn ich was interessantes sehe. Einziger Nachteil der Kamera ist in meinen Augen der, daß sie klein Klappdisplay besitzt – für eine waschechte Street-Kamera mittlerweile eigentlich ein No-go, aber nun ja. Ich komme auch so mit ihr zurecht.
Die Menüführung ist klar und deutlich und am Ende auch intuitiv – das Q-Menü für Schnellzugriffe auf die benutzerdefinierten Vorgaben ist eine extrem große Hilfe.
Tief beeindruckt bin ich auch von dem X-trans III-Sensor, der im High-ISO-Bereich ziemlich zu glänzen weiß. Derartige Ergebnisse kenne ich in der Tat bislang nur von Vollformatkameras.
Das Objektiv bildet scharf ab – viele sagen in ihren Tests, bei f/2 sei die Abbildung etwas schwammig oder unscharf – nun… ich finde das nicht unbedingt, ich bin aber auch ein Schärfe-Fetischist. Mir geht es um die Bildwirkung und die Komposition.

Richtig Spaß machen mir die Filmsimulationen für die JPEGs direkt aus der Kamera, wobei ich hier die Schwarz-Weiß-Simulation ACROS am besten finde. Ich habe mich dabei ertappt, daß ich – übrigens zum ersten Mal mit einer Kamera – sehr gerne einfach die JPEGs DOOC benutze und mir die RAW-Entwicklung bei so manchem Motiv spare.

Wetterfest ist sie leider nicht, aber um ehrlich zu sein, ist mir das relativ egal – bis konnte noch jede Kamera ein paar Regentropfen aushalten; diese auch.
Preislich spielt dieses feine Stück Technik am Ende dann auch in einer höheren Liga. Mit gut 1,400 Euro gönnt man sich hier wahrlich kein Schnäppchen und hat etwas dabei, auf das man schon etwas mehr achtgeben möchte. Für mich persönlich ersetzt diese Kamera (entgegen dem allg. Trend) immer öfter mein iPhone (welches umgerechnet auch ca. 33mm an Brennweite bietet). Ich liebe es, dieses schöne Gerät in meinen Händen zu halten, ich liebkose es beinahe. Sie steht auch nicht im Schrank bei meinen Sonys, sondern inmitten meines Wohnzimmers und lächelt mich die ganze Zeit an 😀

So. Das soll es an Text gewesen sein.
Nachfolgend ein paar Aufnahmen, die ich in den vergangenen Wochen mit der X100F gemacht habe. Einige davon finden sich wie immer bei Flickr (unter Angabe der EXIFs).
Die s/w-Aufnahmen sind alle DOOC (direct out of camera), die Farbaufnahmen sind aus den RAWs entwickelt.

Fujifilm: Mittelformatkamera GFX 50S vorgestellt

Da ist nun also, die lange erwartete und langersehnte spiegellose Mittelformatkamera von Fujifilm.

Den Flyer zur Kamera könnt Ihr hier als PDF runterladen.

Die Kamera löst mit ca. 50 MP auf; es wird im Laufe des Jahres 2017 insg. 6 Objektive für das neue G-Bajonett geben:

fujinonlensesgfx

 

Das neue Flaggschiff soll unter 10.000 Dollar kosten. Die Sensorgröße beträgt 43,8 x 32,9 mm und wird im 4:3-Format produziert.

Kurz-News mit einigen Leaks

Kurz vor den offiziellen Vorstellungen haben einschlägige Gerüchteseiten im Netz schon die neuesten Flaggschiffe von Fuji und Olympus ausgemacht.

Das hier ist ein Bild von Fujirumors.com von der neuen Mittelformatkamera:

Und das hier ist ein Bilder der neuen Olympus E-M1 Mark II bei 43rumors.com:

Offiziell: Fujifilm bringt Mittelformatkamera

Ja, in den vergangenen Monaten haben erst die Spatzen, dann die Adler und zum Schluß die Flugsaurier von den Dächer gepfiffen. Nun ist es also offiziell: Fujifilm stellt am 19.09.2016 um 17 Uhr seine Mittelformatkamera vor – und denke, es wird (selbstredend) eine spiegellose sein.

Mehr Details gab es bislang noch nicht.

Ich persönlich hoffe, sie wird sich vom Design her an der X-T2 orientieren und nicht arg viel größer sein. Und vor allem hoffe ich auf einen echten Kampfpreis. Den wird es wohl nicht geben, da alle einigermaßen „günstigen“ Modelle sich im Rahmen von 7.000 bis 10.000 Euro bewegen, aber… man darf ja noch hoffen. Bei einer Fuji bekomme ich noch mehr feuchte Hände, als bei der Hasselblad X1D. Wird beides wohl absolut unerschwinglich bleiben…