DSLR oder spiegellose Kamera? – Was ergibt heutzutage mehr Sinn?

Tja, das ist eine der Gretchenfragen heutzutage, wenn man davor steht, sich eine neue Kamera zu kaufen.

Es gibt viele, die wollen unbedingt „etwas in der Hand“ haben und ziehen es vor, sich eine Spiegelreflex zu kaufen. Ein weiterer Vorteil ist, daß der Autofokus momentan noch schneller ist, als bei spiegellosen System – das aber auch nur manchmal und auch nur noch marginal. Kameras wie Fujifilms X-T1 oder Sonys A6000 stellen beinahe alles in den Schatten, wenn es um reine AF-Speed geht.

Auch ich wollte unbedingt eine große, schwere Kamera besitzen. Ich habe mir vor etwa eineinhalb Jahren noch eingebildet, man kann nur was sein, wenn man was zeigt… OK, ich hatte damals auch die A7 ins Auge gefaßt, aber: nur 1 Card-Slot und letztlich die Größe hatten mich tatsächlich abgeschreckt. Die Kamera war mir zu klein für meine Pranken.

Nach nun etwas über einem Jahr Nutzung meiner Sony A99V mitsamt den ganzen Objektiven muß ich sagen: das Ding wird mir zu schwer. Manchmal. Ich will nicht auf große, lichtstarke Objektive verzichten – ein weiterer Punkt, den viele noch anführen, wenn es um spiegellose geht, daß es da einfach zu wenig gibt, und wenn doch, dann sind die Dinger genauso riesig, wie bei einer DSLR und somit der Größen- und Gewichtsvorteil dahin – tja, aber man hat die Wahl!! Es gibt einigermaßen lichtstarke Objektive, die klein sind (bspw. mit f/1.8 oder f/2.8) – zugegeben, eine Festbrennweite mit 2.8 ist schon nicht so dolle, wenn es nicht gerade ein Makro ist. Aber: man hat die Wahl. Und mal ehrlich… meistens muß man eh abblenden.

Inzwischen überlege ich jeden Tag angestrengt, meine A99 zu verkaufen und mit einer A7s und/oder eine A7r zu kaufen (bzw. eine A7r II, wenn sie dann mal kommt und bezahlbar ist). Die Dinger sind leicht, können mit Batteriegriff vergrößert werden und haben im Grunde das mir ohne bekannte Format alter SLRs wie bspw. meiner Minolta X-700 – die Sonys sehen sogar fast genauso aus.

Wenn ich es möchte und brauche, kann ich große, lichtstarke Objektive kaufen, ich kann Fremdlinsen adaptieren, ich kann auch meine alten Linsen per Adapter dranpappen…

Meiner Ansicht nach, hat es inzwischen nur noch wenig Sinn, sich eine DSLR zu kaufen, denn die spiegellosen werden – vielleicht auf lange Sicht, aber sie werden – den markt übernehmen. Die beiden Systeme werden schon noch eine ganze Weile nebeneinander existieren, schon alleine deshalb, weil Nikon und Canon den Markt einfach verpennt haben und sich jetzt fast lächerlich machen, wenn sie mit spiegellosen angreifen und sich die Altkunden vergraulen – aber allzu lange warten sollten sie nicht mehr.

Wer das Geld in die Hand nimmt und in die Photographie mit Wechseloptik einsteigen will… der sollte wirklich keine DSLR mehr holen… Der sollte sich überlegen, was er machen will, denn da muß man aufpassen. Freilich kann man auch eine dicke Canon kaufen + Linsen und die Objekve später weiter verwenden, wenn Canon mal begriffen hat, wohin sich der Markt orientiert.
Aber ich würde momentan tatsächlich auf Sony setzen… Investiert man hier in Linsen höchster Güte (Sony und Zeiss und/oder auch Sigma und Tamron), dann ist man mit dem E-Bajonett auf der sicheren Seite und kann zudem noch allerlei anderes adaptieren: Canon, Leica, Minolta usw usw usw.

Auch Fuji ist extrem interessant: die gehen ja scheinbar bald auf APS-X und man kann wohl die neueren Objektive dafür verwenden.
Olympus ist so eine Sache – wer hier heimisch wird, ist auf Teufel komm raus an MFT gebunden.

Lange Rede… ich bin der Ansicht, daß den spiegellosen die Zukunft gehört – sie sind kleiner, leichter, könne – wenn man das will – auch groß und schwer sein; ein mechanisches Teil fällt weg (Spiegel), man ist flexibler und schaut nicht allzu bange in die zeitliche Ferne. Die Entwicklung zeigt deutlich in Richtung innovativen Unternehmen namens Sony, Fujifilm, Olympus, Panasonic & Co. – viele Profis wechseln schon…

Nikon & Canon bestätigen Kameras mit hoher Megapixel-Zahl

Sowohl Canon, als auch Nikon haben in Interviews bestätigt, daß 2015 neue Vollformat-Kameras mit „High-MP-Sensoren“ auf den Markt kommen werden – also Kameras, die (davon kann man ausgehen) in Sonys 46/50 Megapixel-Region vorstoßen. Vor allem im Falle von Nikon ist das eigentlich klar, da diese ohnehin bei Sony die Sensoren einkaufen.
Bei Canon wurde dies gemunkelt, aber nicht bestätigt – bislang nutzt nur die G7x con Canon den gleichen Sensor, der auch in der Sony RX100 verbaut ist.

Canon wird dabei wohl auch eine ähnliche Schiene fahren wie Sony mit der A7-Serie, nämlich eine Kamera bauen, die vor allem eine extrem hohe Auflösung bietet, und eine die sehr gut mit hohen ISO-Zahlen zurecht kommen soll.
Ansonsten sagt man nur „kein Kommentar“ zu spiegellosen Vollformat-Kameras (also: keine Antwort ist auch eine Antwort :D) und gibt kurz und bündig zu Protokoll, daß man immer noch Interesse an Mittelformatkameras zeige.

(News-Quellen: Sonyalpharumors.com; Canonrumors.com)

Kommentar:
Nun, ich denke nun ist die Katze aus dem Sack. Sowohl Nikon, als auch Canon werden einerseits Vollvormat-Kameras im Bereich von 50 Megapixel bringen und darüber hinaus auch in den Markt der spiegellosen Systemkameras (ggf ebenfalls mit VF-Sensor) weiter vordringen, um Sony hier Paroli zu bieten.
Ich sag doch: 2015 wird spannend 😉

Canon oder Nikon? – Welche Kamera soll ich mir kaufen?

Antwort: Sony 😀

Nein, Spaß beiseite.
Weihnachten steht vor der Tür und viele Amateure oder solche, die es werden wollen, stehen vor dieser Frage – oder „zwingen“ ihren Angehörigen die Frage vielleicht auf, die sie beschenken sollen…

Und weil nunmal Canon der größte und Nikon der zweitgrößte Hersteller auf dem Markt ist, kennt man vor allem diese und stellt irgendwann die o. g. obligatorische Frage.

Nun, diese Frage läßt sich leicht beantworten: es ist scheißegal.
Meistens jedenfalls.

Wer sich eine Kamera kaufen (lassen) möchte, weil er sich mit dem Hobby beschäftigt hat oder mehr beschäftigen will, steht irgendwann vor der ersten Entscheidung: DSLR oder Systemkamera und von wem…?

Hier erst einmal die gängigen Hersteller, von denen man guten Gewissens eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten und Wechselobjektiven kaufen kann, ohne anschließend „Schrott“ in der Hand zu halten – wobei auch hier wieder der erste aller Merksätze in der Photographie gilt: Nicht die Kamera macht das Photo, sondern der Photograph!! – Ist gibt Profis, die zaubern mit einem Smartphone bessere Bilder auf den Schirm, als jeder Amateur mit einer 20.000 Euro-MIttelformatkamera.

Hersteller:
Canon
Nikon
Sony
Olympus
Pentax
Fujifilm
Leica
Sigma
Samsung
u.a.

Um dem geneigten Käufer gleich ersten und wichtigsten Rat zu geben: Gehe er hin, besuche er ein Fachgeschäft seiner Wahl und nehme er die verschiedenen Kameras in die Hand. Denn eines muß als ersten passen: man muß gut mit ihr zurecht kommen und dazu gehört eben zunächst einmal, ob sie gut in der Hand liegt, ob man alle Knöpfe bequem erreichen kann, ob das Gewicht paßt etc.
Erst danach sollte man sich um Funktionen und Fakten kümmern. Denn: praktisch jeder der o. g. Hersteller bietet ein breites Portfolio für beinahe jedes Marktsegment an (Anfänger bis Profi, wobei auch hier wieder die o.g . Grundregel greift). Leica muß man hier ein wenig rausnehmen – die sind für den beginnenden oder aufsteigenden Enthusiasten idR schlicht und ergreifend zu teuer.

An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Exkurs starten, um zu erzählen, wie diese und jene Entscheidung bei mir selbst abgelaufen war:
Als Kind habe ich mit einer analogen Minolta begonnen, aber nie ernsthaft photographiert oder auch nur erwogen, dies alles als Hobby in Betracht zu ziehen.
2005 habe ich mit einer Kompaktknipse von Canon wieder angefangen, mich mehr für die Photographie zu interessieren – ich habe tonnenweise Zeitschriften gebunkert und mich informiert und bin immer wieder selbst auf die eine oder andere Marketinglüge (mehr Megapixel = bessere Kamera; teurer = besser; meistgekauft = gut) reingefallen. Ich habe – weil ich die Canon-Knipse eben mochte – mir zwei Jahre später eine Canon EOS 400D gekauft mit Kit-Linse – später noch mit einem Tamron 70-300mm nachgerüstet. Die Canon war eine tolle Kamera und für mich als Anfänger absolut ausreichend. Nach heutigen Maßstäben hat sie freilich einige Eigenschaften (oder hat sie eben nicht), die sie für mich unbrauchbar machten (zu geringe Leistung bei hohen ISO-Werten bspw.).

Als die Canon kaputt ging habe ich beschlossen, ins Vollformat-Lager zu wechseln – ich habe monatelang wieder Tests und Videos konsultiert und bin irgendwann zwischen einigen Kameras immer wieder hin und her gewechselt in meiner Entscheidung, welche es denn nun werden sollte: Canon 6D, Nikon D610, Nikon D800, Sony A99.
Letztlich ist es die Sony A99V geworden.
Warum?
Nun, für MICH persönlich war ausschlaggebend:
– höhere Auflösung
– Design
– viele Minolta-Linsen auf dem Markt (und auch in der Familie)
– Funkions-Vielfalt
– starke Low-Light-Performance
– schwenk- und drehbarer Monitor
– genialer elektronischer Sucher
– und noch ein paar andere Dinge

Ich hatte die Kamera damals nicht begrabbelt. Sie kam und ich liebte sie. Glück gehabt…? Nö, ich hätte sie ja wieder zurückschicken können.

Natürlich ist nach dem Betatschen letztlich auch der Preis kaufentscheidend. Und: man muß sich der Tatsache bewußt sein, daß ein späterer Systemwechsel mit ziemlich hohen Kosten einhergehen kann. Denn die Wechselobjektive passen idR nur auf ein bestimmtes Bajonett (bei Systemkameras kann man ggf viele – auch anderer Hersteller – adaptieren).

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: Es ist wirklich pupsegal (von bestimmten persönlichen Kriterien einmal abgesehen), welche Kamera man nimmt, denn in Funktion und Ausstattung gleichen sich diese alle wie ein Ei dem anderem. Es kommt darauf an, was man mit der Kamera anstellt und ob man in gutes Glas, also gute Objektive investiert. Nicht die Kamera macht das Bild…
Wenn jemand sagt: „Boah, die Kamera voll geile Bilder.“ – dann ist das idR auch jemand, der die Streulichtblende falsch herum auf dem Objektiv hat und im Automatikmodus unterwegs ist; sprich: keinen Plan hat vom Photographieren.

Einige wenige Dinge sind dennoch zu beachten, wenn man ggf schon Erfahrung hat und seine Kreativität auf das nächste Level hieven möchte:
Bestimmte Sensoren sind ggf zu klein, um ein gutes Rauschverhalten oder eine gute High-ISO-Perfomance oder auch einen guten Dynamikumfang zu bieten. Ich möchte dem geneigten Käufen daher raten, keine Kamera zu kaufen, die einen kleineren Sensor als Micro Four Thirds (4:3) hat, wobei dieser vielleicht „zu klein“ sein kann. Je nachdem…
Bei der Sensorgröße spielt auch das Freistellungspotenzial ggf eine Rolle bei verschiedenen Brennweiten.

Systemkameras nun haben ggü den DSLRs den Vorteil, daß sie klein und leicht sind. Hier haben sich besonders die Hersteller Sony, Fujifilm, Leica, Olympus hervorgetan, wobei ich, denke ich, guten Gewissens sagen kann, daß vor allem Sony und Fuji hier ziemlich gute Qualität abliefern. Ja, ich bin Sony-affin, aber diese sind momentan wirklich in einer Vorreiterrolle auf dem spiegellosen Markt.

Bei den DSLRs ist es wirklich fast egal, was man kauft. Man muß eigentlich nur darauf achten: will ich eine besonders hohe Bildserienrate und/oder gute High-ISO-Fähigkeiten oder auch noch sehr gute Videofunktionen. Hier gibt es Nuancen, die ggf entscheidend sein können – rein funktionell geben sich die ganzen Hersteller absolut nichts mehr.

Wenn also einer daherkommt und sagt: „Ey, kauf Dir eine Canon, die ist viel besser, als die anderen.“ Und ein zweiter kommt hinzu und sagt: „Quatsch: Nikon hat bewiesen, daß sie das Non-Plus-Ultra sind.“ Und ein dritter kommt daher und schreit dazwischen: „Ihr Trottel: Sony ist die Macht!“ – dann zeigt das genau, wie es ist: keiner hat recht; und alles zugleich.

Wenn man schon Objektive eines bestimmten Herstellers hat und sich diese an einem Nachfolger verwenden lassen, sollte die Entscheidung ohnehin leicht fallen, sofern man mit dem Hersteller ansich nicht vielleicht unzufrieden ist und einen Systemwechsel wagen möchte.

Ansonsten: ab in den Laden, sich alles zeigen lassen, anschauen, in die Hand nehmen… und bitte VORSICHT bei MediaMarkt und Co.: das sind idR keine Fachverkäufer – mir sträuben sich mir jedes Mal die Haare, wenn ich dort auf einen Sprung vorbeigehe, um vielleicht eine Speicherkarte zu kaufen, und muß dann dem Unsinn zuhören, dem ein armer, ahnungsloser Käufer ausgesetzt wird, nur um den nächsten Verkauf verbuchen zu können.
Bitte geht lieber in ein Fotofachgeschäft und gebt nötigenfalls ein oder zwei Euro mehr aus, dafür wird man aber idR kompetent beraten.

So. Abschließend hier noch einmal ein paar Einsteigerkameras:

DSLR:

Canon:
EOS 100D
EOS 1200D

Nikon:
D3300

Sony:
A58

Fuji:
ääh, die machen, glaube ich, sogar gar keine DSLRs mehr…

Olympus:
ööh, auch hier gibt es, glaube ich, keine DSLR mehr…

Pentax:
K-30

Systemkameras (spiegellos):
Nikon:
Nikon 1-Serie

Sony:
Sämtliche Kameras der NEX-Reihe (Nex 3, Nex 5, Nex 7), bzw. die A3000, A5000, A5100, A6000 (wobei die 5000 und die 6000 schon in höheren Preisregionen liegen)

Fujifilm:
X-A1 und X-M1

Olympus:
PEN-E-PL-Serie; die OM-D-Serie bildet die nächsthöhere Preisstufe.

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Amazon-Produkt-Links:

Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz

Canon EOS 1200D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD) Kit inkl. 18-55mm IS Objektiv schwarz

Nikon D3300 SLR-Digitalkamera Kit (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-LCD-Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR II Objektiv schwarz

Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera (20,1 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) LCD-Display, APS HD CMOS-Sensor, HDMI, USB 2.0) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz

Sony NEX-3NLB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, HDMI, USB 2.0) inkl. SEL-P 16-50mm Objektiv schwarz

Einkaufsratgeber Einsteiger-DSLR für „größere Hände“

Sie haben also Hände und keine Pfötchen und möchten beim photographieren etwas packen und nicht fummeln? Dann schauen wir mal, was zur Auswahl steht.

Aber zunächst etwas zu den verfügbaren Herstellern… Wem möchten Sie die Tür einrennen?
Nun, die am meisten verbreiteten, bzw auch „die großen Drei“ genannt sind:
Canon
Nikon
Sony

Auf den nachfolgenden Plätzen kommen, soweit mir bekannt:
Olympus
Pentax

Wichtig zu wissen: die größte Objektivauswahl, neu und gebraucht, gibt es bei Canon. Auf Platz 2 müßte Sony liegen, weil man hier im Wald von Minolta wildern kann. Für alle der großen drei gibt es zusätzlich einengroße Auswahl an Linsen von Drittherstellern, wie Tamron und Sigma, wobei man immer darauf achten muß: für welches Bajonett ist das Objektiv gemacht?

Es gilt nun die beste Lösung zwischen Haptik, Qualität und Preis zu ermitteln. Eine nicht ganz einfache Aufgabe.

Die Einsteigerkameras (digitale Spiegelreflex-Klasse) für den neuen Photoamateur sind:

Canon EOS 1200D (inkl. Kit-Objektiv EF-S 18-55mm): ca. EUR 400,-
Canon EOS 100D (inkl. Kit-Objektiv EF-S 18-55mm): ca. EUR 500,-
Canon EOS 700D (inkl. Kit-Objektiv EF-S 18-55mm): ca. EUR 600,-
Alles drei Kameras sind sog. Crop-Sensor-Kameras mit Bildsensor im APS-C-Format.
Canon EOS 1200D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD) Kit inkl. 18-55mm IS Objektiv schwarz

Einen Vergleich der drei findet man hier:

http://www.dkamera.de/digitalkamera-vergleich/canon-eos-70d#canon-eos-1200d,canon-100d,canon-700d

Abmessungen und Gewicht (1200 -> 100 -> 700)
Größe: 130mm x 100mm x 78mm
Größe: 117mm x 91mm x 69mm
Größe: 133mm x 100mm x 79mm
Gewicht: 480g (betriebsbereit)
Gewicht: 378g (betriebsbereit)
Gewicht: 580g (betriebsbereit)
Die 700D ist die größte der drei.

Die Einsteigerkameras von Sony sind:
Sony Alpha a58 (inkl. kit-Objektiv SAL 18-55mm): ca. EUR 400,-
Sony Alpha a65 (inkl. kit-Objektiv SAL 18-55mm): ca. EUR 600,-
Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera (20,1 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) LCD-Display, APS HD CMOS-Sensor, HDMI, USB 2.0) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz

Vergleich zusammen mit der Sony a99 (Semi-/Profikamera):

http://www.dkamera.de/digitalkamera-vergleich/canon-eos-70d#sony-alpha-58,sony-alpha-65v,sony-alpha-99

Abmessungen (a58 -> a65 -> a99)

Größe: 129mm x 96mm x 78mm
Größe: 132mm x 98mm x 81mm
Größe: 147mm x 111mm x 78mm
Gewicht: 492g (ohne Akku und Speicherkarte)
Gewicht: 543g (ohne Akku und Speicherkarte)
Gewicht: 733g (ohne Akku und Speicherkarte)

Die Einsteigerkameras von Nikon:

Nikon D3300 (inkl. Kit-Objektiv DX 18-55mm VR II): ca. EUR 500,-
Nikon D5300 (inkl. Kit-Objektiv DX 18-55mm VR II): ca. EUR 750,-
Nikon D3300 SLR-Digitalkamera Kit (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-LCD-Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR II Objektiv schwarz

Vergleich inkl. Sony a58:

http://www.dkamera.de/digitalkamera-vergleich/canon-eos-70d#nikon-d3300,nikon-d5300,sony-alpha-58

Abmessungen: (D3300 -> D5300 -> a58)

Größe: 124mm x 98mm x 76mm
Größe: 125mm x 98mm x 76mm
Größe: 129mm x 96mm x 78mm
Gewicht: 410g (ohne Akku und Speicherkarte)
Gewicht: 480g (ohne Akku und Speicherkarte)
Gewicht: 492g (ohne Akku und Speicherkarte)

Alle anderen der großen Drei, die größer sind, sind auch teuerer… ab 1.000 Euro.
Alle sonstigen Kameras mit Wechselobjektiven sind in den Abemssungen ähnlich oder kleiner oder teurer.

Das Einsteigermodell von Pentax ist die K-500 für ca. EUR 400,- inkl. Kit-Objektiv 18-55mm. Die Abmessungen entsprechen in etwa denen von a58, D3300, 1200D.

http://www.dkamera.de/digitalkamera-vergleich/canon-eos-70d#nikon-d3300,pentax-k-500,sony-alpha-58

Zum Abschluß noch die Vergleiche der nächst höheren Kameras (a77 II, D7100, 70D):

http://www.dkamera.de/digitalkamera-vergleich/canon-eos-70d#sony-alpha-77-ii,nikon-d7100,canon-eos-70d

Größe: 143mm x 104mm x 81mm
Größe: 136mm x 107mm x 76mm
Größe: 139mm x 104mm x 79mm
Gewicht: 647g (ohne Akku und Speicherkarte)
Gewicht: 675g (ohne Akku und Speicherkarte)
Gewicht: 771g (betriebsbereit)

Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus

Das Problem ist also:
Für größere Hände muß man mehr Geld ausgeben, will man „richtig was in der Hand“ haben.
Alles andere ist handlich, aber in meinen Augen auch nicht zu klein. Und man muß nicht so schleppen.

Alle Kameras sind sehr ähnlich mit einem fast identischen Liefer- und Funktionsumfang.
Letztlich ist eine Frage des Budgets… anfassen ist wichtig. Nur so kann man final erkennen, ob einem die vielleicht hübsche, aber ggf doch unhandliche oder umständlich zu bedienende Kamera gefällt oder nicht.

Das war es bis hierhin, vielleicht konnten wir helfen und wünschen auf jeden Fall viel Spaß beim Kamera-Vergleichen 😉

PS:
Für die meisten Kameras gibt es einen Batteriegriff, der sie ungleich vergrößert… 😉

DSLR-Kameras: Unterschiede von Namen & Modellen

In diesem Beitrag geht es darum aufzuzeigen, welche Kameras der „großen Drei“ sich an welche Nutzer richten. Dabei sollen auch die teilw. verwirrenden Modellbezeichnungen aufgeschlüsselt werden.

Bei allen drei Herstellern (Sony, Canon und Nikon) werden die Kameratypen im Wesentlichen unterteilt in Modelle für:
– Profis
– ambitionierte Hobbyphotohraphen/Prosumer
– Amateure/Einsteiger

Daneben wurde in der jüngsten Vergangenheit eine noch feinere Abstufung vorgenommen.
Der Beitrag beschränkt sich hier auf digitale Spiegelreflexkameras und Systemkameras.

Sony:
Sony setzt derzeit verstärkt auf spiegellose Systemkameras und daneben auf Modelle mit halbdurchlässigem, fest verbauten (nicht hochklappbaren) Spiegel.
Die Typenbezeichnungen sind dabei mehr als verwirrend.

Es gibt einerseits Kameras mit dem Namen Alpha, andererseits die NEX- Modelle.
Seit neuestem setzt Sony nur noch auf den Beinamen Alpha.
Die NEX-Kameras waren allesamt spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor. Es gibt verschiedene Ausstattungsmerkmale und Modelle:
– NEX 3
– NEX 5
– NEX 6
– NEX 7
Alle vier sind noch erhältlich, laufen aber aus. Die NEX 6 & 7 wurden von der Alpha 6000 ersetzt, die NEX 5 (und die kleineren) von der Alpha 5000 und die NEX 3 von der Alpha 3000.
Die 4-stelligen Ziffern geben an, daß es sich um Non-Pro-Modelle handelt mit im Vergleich zur 35mm-Kamera kleinem APS-C-Sensor. Die Alpha 6000 ist dennoch im Prosumer/semiprofessionellen Bereich angesiedelt.
Die NEX 3n ist eine Einsteigerkamera.

Daneben gibt es noch professionelle spiegellose Kameras:
– Alpha 7
– Alpha 7r
– Alpha 7s

Die derzeit einzige professionelle SLT/DSLR ist die Alpha 99 (A99V). 

Die Semi-Profi-Kamera mit Spiegel ist die Alpha 77, bzw die gestern neu vorgestellte Alpha 77 II.

Als Einsteiger- und Mittelklassemodelle gelten:
– A37
– A58
– A65

Wie man sieht, kann man von der Nomenklatur absolut nicht darauf schließen, um welche Klasse es sich handelt.
Worin hier der Sinn liegt, ist mir völlig schleierhaft. Das ganze ist eig. nichts weiter als ein Marketing-Desaster.
Davon abgesehen aber baut Sony hervorragende Kameras.

Canon:
Beim derzeit größten Kamerahersteller der Welt (mit weitem Abstand) sieht die Sache zum Glück etwas besser aus, wenn auch nicht perfekt. 
In Canons Portfolio findet man sich eig sehr gut zurecht. Kameras mit vierstelliger Nummer bilden die Einsteigerklasse. Dann kommen die dreistelligen für den Amateurbereich, anschließend die zweistelligen für die ambitionierten und semiprofessionellen Photographen und zum Schluß die einstelligen Modelle für Profis. Grob gesagt.

Derzeit sind das:
– 1200D
– 100D
– 700D
– 70D
– 7D
– 6D
– 5D Mark III
– 1D X
– 1D C

Alle Kameras bis einschließlich der 7D besitzen einen Sensor in APS-C-Größe, wobei die 7D das Flaggschiff ist und eine Art Zwischenschritt von Semipro und Prokamera darstellt. Mit Ihr vergleichbar ist Sonys A77V/II bzw. Nikons D7100.
Was die 100D sein soll… ganz ehrlich: keine Ahnung. Zur Zeit ihrer Einführung war sie die kleinste erhältliche DSLR. Vielleicht eine 1200D für Frauenhände? Die Kamera ergibt in meinen Augen wenig Sinn, weil auch die 1000/1100/1200 genau diesen Einsteiger-/Taschen-DSLR-Typ abdecken.

Die 6D ist eine Einsteiger-Vollformat-Kamera. Ihr fehlen einige kleine Elemente der großen Schwestern, sie ist aber klar an Profis bzw ambitionierte Anwender gerichtet, die ins nächsthöhere und teurere Lager wechseln wollen.

Auf dem Markt der spiegellosen Kameras hat Canon nicht viel zu melden bis jetzt und nur ein Modell im Angebot, die EOS-M II.

Nikon:
Willkommen bei der endgültigen Verwirrung. Nikon betreibt sein Zahlenspiel ähnlich konfus wie Sony.

Grundsätzlich kann man sich merken, daß alle vierstelligen Kameras Sensoren im APS-C-Format haben (bei Nikon sog. DX-Sensoren), alle anderen sind Vollformatkameras (FX).

Von Einsteiger nach Consumer sortiert wären das aktuell:
– D3300
– D5300
– D7100

Danach kommen die Vollformatmodelle für Semiprofis und Profis:
– D610
– Df
– D800(E)
– D4(S)

Warum man die klar an Profis gerichtete D800 mit einer dreistelligen Nummer versieht… keine Ahnung.
Von Nikons Systemmodellen habe ich leider keinen Plan. Meines Wissens spielen diese aber auch eine eher untergeordnete Rolle.
Andere Firmen teilen sich hier den Markt, wobei Sony diesen klar anführt.

Wie man sieht, ist die Namensgebung eher störend als hilfreich. Lediglich Canon gibt hier eine planvolle Richtung vor. 
Die Preise bei den drei Herstellern reichen von ca. 300 Euro bis 6.000 Euro und mehr, wenn man die Linsen mit einrechnet, die gleich noch einmal mit einigen Tausendern zu Buche schlagen können, selbst bei Drittherstellern wie Tamron und Sigma.

Gegenüberstellung der Modelle, was paßt zusammen?
Das möchte ich jetzt kurz halten und pro Klasse exemplarisch ein Modell rauspicken.

Einsteiger:
– A37/NEX3/A3000
– 1200D
– D3300

Consumer/Semipro/Prosumer:
– A77V/II
– 70D/7D
– D7100

Pro-Einsteiger/Profi:
– A99V/A7/r/s
– 6D/5DIII/1DX/C
– D610/D800/D4/s

Wer mehr erfahren will, der erforsche bitte einschlägige Seiten und Vergleichstests wie bspw. bei dkamera.de.

So. Fertig. 🙂
Ich hoffe, ich konnte helfen.