Re-Edit: Burg Hohenzollern

Man lernt ja bekanntlich nie aus und ab und zu nehme ich mir ein „älteres“ Photo vor und bearbeite es neu.
Und dieses Mal handelt es sich um das Bild „Burg Hohenzollern“ aus 2013.

Das Photo hat es gestern die Explore-Sektion Flickr geschafft (was mich einmal mehr sehr gefreut hat) und sieht, wie ich finde doch um einiges besser aus, als die erste Version.

Burg Hohenzollern

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Das hier ist die alte Version:

Burg Hohenzollern

Der Wachenberg im Herbst

Guten morgen allerseits 🙂

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, daß ich aus Weinheim komme und doch desöfteren einmal den Wachenberg besuche, auf welchem die nach ihm benannte Wachenburg thront – der Windecks jüngere Schwester, die Weinheim letztlich zur „Zweiburgenstadt“ gemacht hat.

Der Wald um die Burg bietet ein perfektes Naherholungsgebiet mit einem sehr schönen Mischwald und – gerade im Herbst – vielen Farben.

Gestern hatten wir den gesamten Tag über Nebel – und zum Sonnenuntergang konnte ich dann (trotz eines einigermaßen anstrengenden Arbeitstages) nicht widerstehen.
Ich habe einen meiner Blitze eingepackt, weil mir eine bestimmte Idee vorschwebte. Ich wollte mit dessen Hilfe ein paar atmosphärische Aufnahmen machen, in denen der Nebel natürlich die Hauptrolle spielt. Auf dem Wachenberg angekommen, habe ich dann bemerkt, daß ich den Funkempfänger vergessen hatte. Tolle Wurst. Aber… es ging eigentlich auch so.

Hier nun die Mini-Photo-Story 🙂

The Journey Begins
The Journey Begins

Some Fairy’s Glow
Some Fairy's Glow

The Kettle’s Light
The Kettle's Light

Deeper
Deeper

The Journey’s End
The Journey's End

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Als Ausrüstung kamen zum Einsatz:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Benro-Stativ
Lowepro Phototasche

Die Bildbearbeitung erfolgte ausschließlich in Adobe Lightroom CC.

Die Aufnahmedetails kann man wie immer Flickr einsehen – einfach auf das Bild klicken.

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Amazon-Links:
Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Sony Vario-Tessar T 16-35mm f4 Objektiv (72 mm Filtergewinde) schwarz

Lowepro Nova 180 AW Kameratasche (für SLR mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 zusätzlichen Objektiven) schwarz

Benro A1685FBH0 Travel Angel Stativ-Set aus Aluminium

Adobe Creative Cloud Fotografie (Photoshop CC + Lightroom) – 1 Jahreslizenz (Mac/PC)

Der Westwall-Wanderweg im Bienwald

Gestern hatte ich das Vergnügen, in einem von Deutschlands letzten Urwäldern wandern zu gehen. In der Südpfalz nahe der französischen Grenze in Schaidt bei Büchelberg (kurz vor Lauterburg) im Kreis Germersheim Nähe Landau (alles klar jetzt? :D) liegt der Bienwald.

Eine traumhaft schöne Gegend und man kann nach einer Wandertour gleich nebenan in Lauterburg oder Weißenburg lecker Käse kaufen gehen 😉

In diesem Bienwald nun befindet sich der sog. Westwall und entlang dieses Westwalls der Westwall-Wanderweg in zwei Varianten – er langen und einer kurzen. Wir haben den kurzen gewählt (ca. 8 bis 10 km, je nachdem, von wo man anfängt).

Bildschirmfoto 2015-05-16 um 23.25.11

Entlang dieses historischen Westwalls liegen noch verschiedene Bunker-Reste aus dem 2. Weltkrieg und es gibt etliche Tafeln, die über verschiedenen (konfliktreichen) Epochen entlang der deutsch-französischen Grenze informieren.

Rast-Platz IV

Parken kann man übrigens entweder in Schaidt an der Hauptstraße oder am besten am Sportplatz. Der kurze Wanderweg ist mit einem roten Punkt immer sehr gut gekennzeichnet – der lange (ca. 12 km) mit einem weißen Punkt. Über den Großteil der Strecken sind beide Punkte auf den Bäumen angebracht, da sich die Wege meistens decken.

Man darf aber von den Bunkern nicht zuviel erwarten – sie sind (jedenfalls auf dem kurzen Weg) – rar und wenig spektakulär. Die Anlagen wurden gesprengt und es handelt sich idR um 2-Mann-, oder um 1-Mann-Bunker.

Was aber wahrlich entzückt und das eigentliche Highlight ist (für mich jedenfalls) ist der unberührte Wald – auch wenn es selbst dort noch genug Vollidioten gibt, die ihren Müll einfach in den Wald werfen.
Im Bienwald wird die Natur sich selbst überlassen und man läuft durch einen herrlichen Urwald – so hat Deutschland früher überall ausgesehen. Eine wundervolle Natur, reich an Tieren und Pflanzen jeder Art. Wir haben sogar drei Frischlinge beim spielen beobachten können – der Fokus der Kamera hat dann aber schon ausgereicht, sie zu verschrecken. Zum Glück waren die drei auf der anderen Seite eines Baches und die Wildsau weit genug entfernt – eine Wildschweinmutter ist ein gar gefährliches Biest.

Kleine Brücke

Was allerdings extrem genervt hat waren die Myriaden an Stechmücken. Ich konnte nicht einmal 2 Sekunden für ein Photo stehenbleiben, schon hatten sich zehn bis zwanzig der lästigen Insekten an mir festgekrallt, um mit den lecker roten Saft auszusaugen.

Weiher

Aber insgesamt war es ein unbeschreiblich schönes Erlebnis. Der Wanderweg führt über große Geraden hin zu kleinsten verschlungenen Pfaden mit Gewässern, Bächen, Gestrüpp, Moosflächen… ein Traum!!

Sehr sehenswert sind auch all die Mundatsteine entlang des Wanderweges, die von einstigen Grenzen künden.

Mundatstein & Vogelhaus

Der Wanderweg ansich ist übrigens sehr leicht. Es gibt keine Steigungen oder Gefälle, man geht immer eben geradeaus und kann sich Zeit und Ruhe gönnen, die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Kleine Brücke II

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Mein Equipment unterwegs war:

Sony A7s (angenehm leicht)
Minolta AF 70-210mm f/4
Minolta AF 17-35mm f/2.8-4 D
Minolta AF 100mm f/2.8 Macro (leider ohne Verwendung, weil die Mücken einfach zu aggressiv waren und ich keinerlei Ruhe fand, mich mal hinzulegen…)
Lowepro Flipside Rucksack
Benro-Stativ (auch ohne Verwendung wegen der Mücken…)
Kameragurt Sun Sniper Pro