Familienzuwachs: Sony Alpha A7s

Guten Präabend, werte Leser 🙂

heute habe ich es nicht mehr ausgehalten… ich habe mir die Sony A7s gekauft; und zwar bei meinem Lieblings-Photo-Händler Besier-Oehling in Worms.

Und einmal mehr: der Laden ist einsame Spitze!!

(verkürzt dargestellte Kommunikation)
eMail: „Habt Ihr die A7s da?“
BO: „Ja, kostet EUR 1.999,-“
eMail: „Auch den LA-EA4?“
BO: „Ja, ebenfalls – können beides zurücklegen.“
–> Auto –> Shop –> $$

Der Service war wie immer klasse – habe noch an Ort und Stelle meine Kamera registriert und damit 2 Jahre Garantie bekommen.

Aber nun genug der Lobhudelei Richtung Worms 😀

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Die Kamera:
WOOOOOOOOOW!!
Der erste Eindruck ist ja bekanntlich der wichtigste, der letzte der bleibende. Und, Leute… als ich das Ding in der Hand hatte: klein, leicht, sexy.

Auf den nachfolgenden Bildern seht Ihr die Kamera neben meiner Minolta X-700 MPS (mit Sigma MD 70-210mm), neben der A99V mit Minolta AF 100mm f/2.8 Macro – auf der A7s steckt der LA-EA4-Adapter und das Minolta AF 70-210mm f/4 und einmal habe noch einen zweiten Adapter drangeschraubt und das Sigma an der A7s benutzt. Testphotos sind weiter unten auf der Seite.

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A7s neben A99V:
Die A7s ist – ohne Adapter und allem anderen gefühlt nicht einmal halb so groß, wie die A99 (insgesamt).
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Und hier noch einmal neben der Minolta X-700 MPS – die Verwandtschaft ist kaum zu leugnen 🙂
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An der Seite befinden die kleinen Klappen, wo Audio- und USB- und HDMI drin sind usw – das ist mir gleich aufgefallen: die sind aus Plastik – das wäre noch cool, wenn die aus Metall wären. Aber egal.

Die Haptik:
Warum die Leute immer behaupten, es sie unangenehm, daß der Auslöseknopf nicht vorne auf den Griff, sondern oben auf der Kamera steckt, verstehe ich nicht – ich habe automatisch und intuitiv die Kamera „richtig“ gehalten – sie ist eben geformt wie eine alte SLR; da stört gar nix, was das betrifft. Null.

Was aber in der Tat ziemlich fummelig und doch recht gewöhnungsbedürftig ist, sind die Knöpfe und Rädchen. An die kommt man teilweise ziemlich schlecht dran – es ist eben wirklich nicht so viel Platz, wie auf einer DSLR/SLT. Aber das ist – da bin ich mir sicher, einfach nur Gewöhnungssache.
Ansonsten ist das Handling super – mein allergrößter Kritikpunkt ist eigentlich bis jetzt, daß das Display nicht drehbar ist, wie bei meiner A99V – aber hey… Krümel in Brotkasten suchen ist das.

LA-EA4:
Derbst hochwertig verarbeitet. Da wackelt nix. Sitzt, paßt, „wackelt“ und hat Luft – also ääh, eben nicht 😀
Ich habe gleich einmal mein altes Minolta AF 50mm f/1.4 und das „Ofenrohr“ AF 70-210mm f/4 drauf gemacht – Wahnsinn. Und eines sei den Gewichtsnörglern mal gesagt: Meine A99V + Ofenrohr war schon sackschwer – mit der A7s ist das traumhaft. Von mir aus kann Sony ab jetzt monströse und dicke, lichtstarke Linsen anfertigen für das E-Bajonett – die Kamera macht viel wett; und mangelhaftes Balancing…? Hä? Ich hab auch das 80-200mm („weißer Riese“) drauf gemacht – geht super. Fühlt sich super an – die Kamera hängt halt hintendrauf und mal hält die Konstruktion am Objektiv – macht man bei solchen riesen Metall-Oschis doch eh – jetzt ist es nur leichter… so what’s the deal?!

Erste Testshots:
Dieses Baby werde ich, sobald ich Zeit habe, gegen die A99V antreten lassen. Bislang habe ich ja „nur“ A-Mount-Objektive – aber so kann ich A7s und A99 mittels SLT auf gleiche Augenhöhe bringen.
Im Hof und in meiner Küche habe ich vorhin ein paar Testaufnahmen gemacht… was soll ich sagen… ABARTIG!! Ich habe mit ISO 20.000 (ZWANZIGTAUSEND!!) Aufnahmen gemacht, die besser aussehen, als mit der A99V bei ISO 1.600.
Ich werde richtig aufgeregt, wenn ich das nächste Konzert-Shooting denke.

Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/2 & ISO 3200

Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/2 & ISO 3200

Das folgende ist der Hammer – schaut mal auf die noch immer vorhandenen Details auf den Blättern!!

Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/8 & ISO 20000

Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/8 & ISO 20000

Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 130mm & ISO 20000

Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 130mm & ISO 20000

Hier ist es noch krasser: selbst feinste Härchen sind noch immer problemlos zu erkennen und das bei ISO 20000!!

Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 210mm & ISO 20000

Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 210mm & ISO 20000

Nun noch zwei mit dem Uralt-Sigma – das Sigma hat mich schon öfter positiv überrascht, was es für eine Schärfe abliefern kann.

Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 210mm & ISO 20000

Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 210mm & ISO 20000

Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 70mm & ISO 20000

Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 70mm & ISO 20000

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Edit vom 30.04.2015: noch ein paar Testaufnahmen

Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ f/13 - ISO 1000

Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ f/13 – ISO 1000

Sony A7s & Minolta 100mm Macro - ISO 250

Sony A7s & Minolta 100mm Macro – ISO 250

Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 640

Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 640

Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 320 (cropped)

Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 320 (cropped)

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Als kleines Fazit vorab nach den ersten 20 bis 30 Minuten mit meinem neuen Spielzeug kann ich sagen: wenn das so weitergeht, ist es der Beginn der einer großen Liebe 🙂

Stativ-Schnellwechselsystem – teurer Spaß

Bei meinem Paris-Trip vor etwa 3 Wochen ist mir mein schönes (und nicht ganz günstiges) Benro-Stativ runtergefallen (eigene Dummheit). Das gute Stück ist natürlich dann auch nicht so gefallen, daß nichts passiert, sondern gleich so, daß etwas kaputt geht.

So ein Stativ besteht ja idR aus folgenden Komponenten:
– Standkörper mit den ausfahr-/klappbaren Füßen
– Stativkopf
– Schnellwechselsystem
– und an der Kamera die Schnellwechselplatte

Mein Teil ist direkt auf die Kante des Schnellwechselsystems gefallen, hat dabei die Einheit mit der Sicherungsschraube verbogen und die Platte ansich ist eingerissen.

Das ganze ist ein Arca Swiss-Schnellwechselsystem direkt von Benro.

Ich dachte noch kühn: na ja, zum Glück ist es nur die Platte – kann nicht so teuer sein.
Muhaha, welch Irrglaube!!

Die Photographie ist ein gar teures Hobby. Und einmal mehr wird einem dann gewahr, daß man als Amateur besonders auf seinen Krempel aufpassen muß.
Das Stativ hat – wenn ich mich recht erinnere – irgendwas um die 200/230 Euro gekostet – wahrlich kein Schnäppchen. Ich habe geschaut, was der B1-Kugelkopf im ganzen kostet: zwischen 150 und 180 Euro. – Nach einiger Recherche war mir dann auch klar, daß ich das Schnellwechselsystem auch einzeln erstehen kann (die Demontage des Dingens war übrigens entgegen aller Erwartungen ein ziemlicher Kraftakt).

Tja… das blöde Teil kostet zwischen 50 und 70 Euro. o.0

Und so sieht es aus:
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Immer noch günstiger, als ein neuer Kopf oder ein neues Stativ – aber Holla die Waldfee!! – das ist ein einfaches Gußstück mit Libelle und Schraube; qualitativ hochwertig, ja – aber wenn es doof fällt, ist es trotzdem kaputt und ziemlich teuer. 😀

Man muß übrigens aufpassen: es gibt welche mit und welche ohne Gewinde. Ich brauchte eines ohne Gewinde, da meines schon am Kopf angeschraubt war.
Die Version, die ich brauchte ist das Modell Benro QRC60P:
Benro QRC60 Serie Schnellwechselplatte

Das hier ist mein Stativ:
Benro TA II A1692TB0 Travel Angel II Reisestativ Aluminium schwarz

Bei mir ist allerdings der B1-Kopf verbaut:
Benro B1 Kugelkopf (inkl. Wechselplatte)

Adobe Lightroom 6/CC: erste Eindrücke

Lightroom6

So, nach nun einigen Tagen mit der neuen Version von Adobes Lightroom 6 (in meinem Fall die Cloud-Version) habe ich ein bis zwei Eindrücke sammeln können.

HDR-Erstellung:
Das Feature funktioniert sehr einfach, dauert aber gefühlsmäßig deutlich länger als eine Prozess mit Photomatix Pro.

Die Panorama-Funktion habe ich noch nicht getestet.

Geschwindigkeit:
In meinem bescheidenen Fall kann ich keine großen Geschwindigkeitsvorteile bislang verbuchen (Macbook Alu Late 2008) – nun ist der Rechner auch schon etwas betagt, aber RAM-seitig und mit Hybrid-Platte eig ganz gut ausgerüstet – die Kiste läuft wie ein VW Käfer.
Beim Bildwechsel im Bibliotheksmodul und im Entwicklermodul kann es sein, daß es schon schneller ist, wenn erst einmal alle Vorschauen etc pp geladen wurden.
Allerdings: ich habe zwei RAWs in Photoshop bearbeitet, bzw. ein HDR erstellt und bearbeitet – die beiden Dinger lädt die Software immer wieder neu, sobald ich drauf klicke.

Abstürze:
Das neue Programm läuft leider bislang höchst unrund.
Entweder der Launcher in der Titelleiste hängt oder Lightroom stürzt alle Nase lang reproduzierbar ab (bspw. im Entwicklermodul, wenn ich die Bilder wechsle und vll im Hintergrund gerade ein anderes exportiert oder geladen wird).

Wer unbedingt die neue Version haben will, weil er vielleicht noch LR4 rumdümpelt und er vielleicht eine neue Kamera hat oder kein Photomatix und/oder kein Photoshop, der sollte wohl gleich wechseln.
Aber die, die noch Version 5 haben und mit anderen Hilfsprogrammen ausgerüstet sind, sollten vielleicht warten, bis die Version 6 die nötige Stabilität erreicht hat.

Und nun noch ein Shoplink für LR6, um den Blog zu unterstützen (ohne Zusatzkosten, versteht sich ;-))
Adobe Photoshop Lightroom 6 WIN & MAC (frustfreie Verpackung)