Noch n Gerücht: von Sony wird es bald nur noch A7x und A9x für das A-Bajonett geben

Sonyalpharumors.com hat ein neues Gerücht veröffentlich, das zwar noch völlig unbestätigt, aber nicht unplausibel ist:

Sony wird sich künftig beim A-Bajonett auf die Produktreihen der A7x- und A9x-Serie konzentrieren.

Nun, eine A9 gibt es noch nicht einmal – es scheint aber, als komme diese im Januar/Februar auf uns zu. Und bislang gibt es auch keinerlei Anzeichen dafür, daß man einen Nachfolger zu den sehr erfolgreichen A58 und A65 auf den Markt bringen wird. Die A77 II kam ja gerade und die A99 II (A9?) gilt als sicher – mit evtl. extrem großen Sensor von 46 oder 50 MP.

Das zeigt einmal mehr, daß Sony die DSLR-Schiene nur noch für (Semi-)Profis entwickelt und der Rest sich im Mirrorless-Markt bedienen soll, der gleichsam alle Segmente abdecken wird.

Kenta Honjo: es wird bald mehr E-Mount-Vollformatkameras geben

DPreview hat ein Interview mit dem Sony-Manager Kenta Honjo bei Youtube veröffentlich, in welchem Honjo einige recht interessante Aussagen macht:

Die wichtigste: es soll sehr bald neue Vollformat-Kameras mit E-Bajonett geben.
Wir erinnern uns: Im Januar/Februar ist ja ein GROSSES Sony-Event geplant, auf welchem neue Kameras präsentiert werden sollen.

Auch wird man versuchen, den schnellen Autofokus der A6000 auf die neuen Kameras zu übertragen und ganz allgemein am Fokus zu arbeiten, da man diesen als ein extrem wichtiges Kaufargument erachtet.

DSLR-Kameras sieht Honjo in der Zukunft eher in einer High-End-Nische, wohingegen spiegellose Systemkameras beginnen, den Markt in allen Segmenten zu erobern.

A- und E-Bajonett werden nach wie vor zusammen weiterentwickelt.

Neue Bilder sind online…

… der heutigen Tour: Worms -> Gerbach

Besichtigt wurden vor allem der jüdische Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms – der älteste jüdische Friedhof Europas (fast 1.000 Jahre alt).

Ulkigerweise gelang mir das für mich irgendwie interessanteste Photo des Tages weder dort, noch in Gerbach, sondern im Wormser Burger King bei den Toiletten… o.0

In besagtem Gerbach steht eine ziemlich beeindruckender Windenergie-Park. Teil davon ist u. a. das Windkraftrad ENERCON E-126, die größte Windkraftanlage der Welt.

Sämtliche Bilder gibt es wie immer bei Flickr.

Hier eine Auswahl:

The King's Corridor

Heiliger Sand

E-126

Bericht von der Oehling-Fotomesse in Worms 2014

Guten Morgen allerseits 🙂

Gestern hat es mich auf die von Oehling organisierte Fotomesse in Worms verschlagen. Und ich muß sagen: alleine die Idee ist klasse. Zur Photokina konnte ich dieses Jahr nicht und ich bezweifle, daß ich ob des extremen Andrangs meinen Spaß gehabt hätte.

In Worms fand gestern also die kleine, aber feine Nachschau statt und es waren alle wichtigen Aussteller da und hatten auch alle neuen Produkte dabei: Sony, Nikon, Canon, Lowepro, Benro, Manfrotto, Tamron, Sigma, Zeiss, Fujifilm, Olympus, Leica und noch ein paar andere.

Leica war schön anzusehen. Der Standmensch aber so reserviert, nicht begeistert und kontraproduktiv, daß ich dachte, er holt gleich ein Schild raus auf dem steht „Hau ab!“. Zum reden hatte er auch nicht wirklich Lust.

Viel Spaß hatte ich bei Tamron. Der Linsenproduzent gehört ja zu 20% dem Sony-Konzern. So habe ich erfahren (ich wußte das so noch nicht), daß Tamron für Sony Linsen und Linsenelemente bzw -gruppen entwirft und fertigt. – Nur frage ich mich dann, warum es dann bspw. noch immer keine 24mm Festbrennweite für APS-C/E-Mount gibt. Nun ja. Das wirklich spannende war aber, daß mir der Herr Tamron gesagt hat, daß das neue Ultra-Weitwinkel für Januar/Februar erwartet wird. Ich habe schmunzelnd eingeworfen: „Für Sonys neue Megakamera eben, ne?“ – Da mußte er lachen: „Kann schon sein.“ Der Jahresanfang 2015 scheint für Sonyaner spannend zu werden.

Bei Zeiss konnte ich das neue Otus 85mm begrabbeln. Tja Leute, was soll ich sagen. Das ist Objektiv-Pornographie. Das Ding ist riesig, es ist schwer, es fühlt sich einfach nur geil an, der Fokusring ist der Hammer und es ist abartig teuer. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Ja, es ist wirklich ein Erlebnis das Ding. Aber ist es DAS wert? Für manche sicher ja – vor allem für solche, die damit ihr Geld verdienen und meinetwegen bei Portraits auch wirklich jede Pore sehen müssen. Aber die 4.000 Euro (oder was es auch immer kostet – ich hab es vergessen) sind es – klasse Produktion hin oder her – einfach nicht wert in meinen Augen.

IMG_1530

Aber hey… scheiße, sind die geil. Aber eben nur manuell…
Der Zeiss-Mann war übrigens sehr mitteilsam, super drauf und ganz insgesamt ein sehr netter und kompetenter Gesprächspartner.

Bei Sigma konnte ich dann auch gleich vergleichsweise die Art-Serie beschnuppern. Das 50er 1.4 fühlt sich wirklich absolut klasse an. Doof nur, daß ich vor die beiden Otus (Otusse? Oti? Otessen?) in der Hand hatte. Ich hätte es anders herum machen sollen.
Nicht, daß wir uns nun mißverstehen: Diese neue Sigma Art-Serie ist der Hammer. Sieht geil aus, fühlt sich geil an und macht geile Photos (mußte auch Herr Tamron zugeben :D). Aber gegen ein Otus stinken sie haptisch und optisch (von außen) schon ziemlich ab.Egal. Ich hatte sie „plastikmäßiger“ erwartet, das ist aber gar nicht der Fall. Sie wirken extrem hochwertig mit ordentlich Metall dran.
Der Standmann war so la la. Der rechte. Von mir aus gesehen… 😀 Er war aber sehr redselig, was gut ist.

Sony hatte einen Mann und ein Mädel da. Nö, zwei Mann und ein Mädel…? Egal. Die waren OK. Linsen und Kameras gab es haufenweise zum Antatschen, was ich auch gemacht habe. Die A6000 ist kleiner, als ich dachte, liegt aber super in der Hand. Es gibt ja eine APS-C/E-Mount-Festbrennweite… die ist aber von Zeiss – und irgendwie wieder zu lang, als daß man sie für Street Photography sinnvoll nutzen könnte und außerdem kostet sie 1.000 Euro… typisch Zeiss eben. Die Linse selbst fühlt sich an wie ein… äääh, kleines, leichtes Plastikdingsi… nicht schlecht insgesamt, aber nicht nach 1.000 Euro. Never.
Das 70-200mm für das Vollformat habe ich dann auch einmal gehalten, um es mit meinem Minolta 80-200mm vergleichen zu können; ist noch einmal ein Stück größer, aber etwas leichter, habe ich mir eingebildet.

Danach bin ich direkt zu Fujifilm und habe einen der beiden Männekens (dieses Mal den linken, man muß ja flexibel bleiben) nach der Fujifilm-Alternative zu Sonys A6000 gefragt. Blöd nur, daß der nicht wußte, welche die A6000 ist. Also erklärte ich kurz: APS-C-Systemkamera, superschneller Fokus.
Er hat mir dann zwei Kameras rausgeholt (bei Fuji lagen die verschlossen unter dem Tresen, was dazu führte, daß am Anfang erstmal keiner an den Stand wollte…), die ich testen durfte. Beide sind größer als die A6000, aber schön nostalgisch und haben sogar ein 23mm mit manuellem Blendenring (warum ausgerechnet 23? keine Ahnung, aber der Blendenring ist echt geil).
Einmal die X-T1: die ist mir zu groß für Street. Und mit gut 1.200 Euro auch zu teuer. Die tritt in meinen Augen eher gegen Sonys A7 an, nur daß sie eben kein Vollformat bietet.
Dann hatte ich die X-Pro1 in der Hand. Die war schon besser, aber ohne (zusätzlich erhältlichen) Handgriff irgendwie schwer zu halten. Mit 900 Euro immer noch kein Schnäppchen, aber diesselbe Technik wie in der X-T1. Scheint eine tolle Kamera zu sein, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob sie gegen die A6000 ankommt.
Die X-E2 war dann sinnlos – die kann ein Mann nicht vernünftig halten. Finde ich.

Bei Olympus war ich nicht, ‚tschuldigung.

Und bei Nikon und Canon auch nicht… :/

Was ich aber noch gemacht habe war, an einem Portrait-Workshop teilzunehmen. Der Herr Lehrer war Michael Müller und das Modell war Denise Schu. Hat viel Spaß gemacht – der gute Michael ist allerdings technikverliebt, was er gleich zu Anfang auch gesagt hatte. Ich persönlich hätte mir mehr über Bildaufbau und Handwerkszeug gewünscht, war aber auch mit der Masse an Lichttechnik sehr zufrieden und durchaus beeindruckt. Ich selbst bin ja eigentlich eher der Available Light-Typ, kann mir aufgrund des Workshops nun aber mehr als nur vorstellen, mir mal ein Licht-Set zu kaufen.
Danke an Denise, die durch ihr sehr professionellen Arbeiten einem Amateur wie mir sehr die Scheu genommen hat, mit einem Modell zu arbeiten. Es hat mich tief beeindruckt, wie selbstverständlich Denise mit den Bewegungen des Photographen mitgeht und ganz automatisch Gesichtsausdrücke beherrscht. Absolut phantastisch.

Denise II

2wielicht Photoguide @ Flickr

Seit gestern gibt es – passend zu diesem Blog – eine Flickr-Gruppe, die sich mit Tipps & Tricks für Anfänger und Amateure beschäftigt.

Die Gruppe richtet sich freilich nicht nur an Leser des Blogs – alle Hobby- und Profifotografen sind herzlich eingeladen, Ihre Werke und Weisheiten mit anderen zu teilen.

Die Gruppe hat aus dem Stand heraus 26 Mitglieder erreicht, was mit sehr freut 🙂

Hier geht es zur Gruppe:

Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)

Vorher – Nachher: warum ein RAW-Converter bzw. die EBV so wichtig ist

Anbei zwei Aufnahmen, die zeigen, was man aus einem Bild noch rausholen kann, wenn man sich mit der Elektronischen Bildverarbeitung befaßt.

Und nein: das ist kein „Schummeln“, sondern auf digitalem Wege das, was man früher genauso (nur viel zeit- und materialraubender) in der Dunkelkammer gemacht hat.

KLICK MICH

Adobe Photoshop Lightroom 5 WIN & MAC

Sony Alpha x?: 46 Megapixel am Horizont

Sonyalpharumors.com berichtet heute von einer durchaus sicheren Quelle, daß die bereits seit einigen Wochen in der Gerüchteküche gebackene 46 MP-Kamera von Sony im 1. Quartal 2015 erscheinen wird.

Das ganze bekommt noch einen weiteren – durchaus glaubhaften – Anstrich:
Das neu bei der Photokina vorgestellte Objektiv Tamron SP 15-30mm f/2.8 sei vor Anfang an für extrem hochauflösende Vollformat-Sensoren entwickelt worden.

Sollte das zutreffen, ist die These, daß es sich um eine Mittelformatkamera handelt, erst einmal vom Tisch – obwohl… es geht ja auch das Gerücht um, daß mit der Ankündigung der 46 MP-Kamera im Januar noch nicht Schluß sein wird.

Ob die Kamera ein A-Bajonett, ein E-Bajonett oder gar beides haben wird… darüber wurde nichts gesagt.

Wir dürfen gespannt sein.

Spanische Forscher entwickeln Sensor mit 36 Layern

Spanische Forscher der Universität Granada entwickeln derzeit einen neuen Sensor mit 36 Layern. Das Prinzip ist bereits von Sigma bekannt (Faveon-Sensor), der allerdings momentan mit 3 Layern (rot, grün und blau) auskommt.

Der neue TFD-Sensor (Transverse Field Detectors) soll hingegen feinere Farbabstufungen bringen. Herkömmliche Kamerasensoren sind üblicherweise mit nur einem Layer ausgestattet, auf dem die Pixel liegen – diese Pixel können jeweils 3 Farben abbilden (eben RGB); bei Sigma kümmert sich immer ein kompletter Layer nur um eine einzige Farbe.

News via: Mirrorlessrumors.com

Canon macht sich lächerlich… mit einem Teaser

Vergangene Woche hatte Canon mit einem mysteriösen Teaser auf sich aufmerksam gemacht, der etwas „großes“ und „tolles“ ankündigte.

Nun: am Dienstag dieser Woche ließ man die Katze aus dem Sack… und blamierte sich auf ganze Linie. Was man vorstellte, war eine neue Marketing-Campagne. Ausgerechnet. Dieser Schuß ging erst einmal nach hinten los.

News via: photorumors.com